Lass es schnei'n

BuiltWithNOF

Lass es schnei’n
   (14.10.2005)

lassesschnein LassesschneinPremium

Premium Edition
(29.09.2006)
Inklusive Bonustitel:
“Er gibt uns Kraft”
“Es ist nicht weit bis
 Bethlehem”

Seit Jahren steht der Name Tom Astor weit über Deutschlands Grenzen hinaus für
kraftvolle, ehrliche und poetische Country Music Made in Germany. Dass es durchaus
internationale Standards sind, an denen er sich mit seinen Songs messen lässt, steht
außer Frage. Und das soll auch so bleiben! Darum reist Tom Astor nach wie vor für jedes
seiner Alben nach Nashville, Tennessee, dorthin, wo seit Generationen die mit Abstand
besten Country Musiker der Welt beheimatet sind. Da kennt und schätzt man Tom – als
Kollegen, als Musiker, als Freund.
Nun stand der Vollblutmusiker wieder im Tonstudio und hatim Hochsommer bei sengender
Hitze die Songs für sein neues Weihnachtsalbum „Lass es schnei’n – Weihnachten mit
Tom Astor“ eingesungen und –gespielt. Das sei, so erzählt er selbst, sehr lustig gewesen.
Zwar stand draußen die brennende Sonne über der Stadt, aber die etwas übersteuerte
Klimaanlage im Studio habe tatsächlich bewirkt, dass er sich zum Singen den
Daunenmantel anziehen musste!! Herausgekommen ist schlussendlich eine hervorragende,
stimmungsvolle Zusammenstellung von weihnachtlichen Songs, irgendwo zwischen
Ursprung und Moderne, basierend auf internationalen Countrystandards, aber immer auch
von Blues, Pop und solidem Songwriting beeinflusst. Ein vergleichbares Weihnachtsalbum
hat es in Deutschland bislang noch nicht gegeben. Man spürt es beim Hören: Da waren
Vollblutmusiker am Werk.
Die einzelnen Titel auf „Lass es schnei’n“ indes sind durchaus bekannt: Sowohl eine sonor
intonierte Neuversion von „Stille Nacht, heilige Nacht“ hat hier Einzug gefunden, als auch
das sehr feinfühlig arrangierte „Kommet ihr Hirten“. International beeinflusst wird das
Album durch den dreisprachig eingesungenen Klassiker „Feliz Navidad“, der bei Tom einen
originären TexMex-Klangteppich erhalten hat, sowie durch das engl. „Let it snow, Let it
snow, Let it snow“ und das spirituelle „Amen“, seit jeher eines der bekanntesten
Gospel-Stücke der Welt. Aber auch in die deutsche Hitkiste hat Tom Astor in seiner Arbeit
gegriffen: Wer erinnert sich nicht an die kleine Cornelia (Froboess), die in den 50er Jahren
mit ihren Freunden zu „Hei, hei, hei (so eine Schneeballschlacht)“ durch die
Winterlandschaften tobte. Auch dieser Titel findet auf „Lass es schnei’n – Weihnachten mit
Tom Astor“ seinen Platz.
Drei Sahnestücke krönen die Auswahl an bekannten, aber in ihrer Zusammenstellung sicher
außergewöhnlichen Winter- und Weihnachtsliedern. Erstens ist da die Neuaufnahme eines
Tom Astor Klassikers, eine Hommage an die Trucker-Oma Hildegard, die Jahrzehnte lang
Deutschlands Brummi-Fahrer mit Essen, guten Gesprächen und viel Seelenwärme versorgt
hat. Die Legende erzählt, dort sei am Heiligen Abend einmal ein südeuropäischer Trucker
eingekehrt, der von ihr gehört und sie nun mit der Aufforderung „Bitte du kochen mir kalten
Fuß“ vor ein gehöriges Rätsel gestellt habe. Der Mann wollte, so viel sei verraten, Eisbein!
Hat er auch gekriegt, zusammen mit ein paar selbst gebackenen Plätzchen zum Abschied.
Noch heute ist die Story unter Deutschlands Truckern unvergessen. Mit „Bitte du kochen
mir“ hat Tom Astor vor Jahren einen Klassiker unter Deutschlands Roadies geschaffen, der
nun auf diesem Weihnachtsalbum (nach hartnäckigen Forderungen zahlloser Fans) wieder
veröffentlicht wird.
Mit „Laiwe, hailige Christuskindl“ entführt uns Tom in seine Heimat, das Sauerland. Dieses
traditionelle Stück hat er in sauerländisch-plattdeutscher Mundart aufgenommen und
schickt damit den Menschen in seiner Nachbarschaft einen herzlichen Gruß für die stade
Zeit.
Bedeutend weiter wird die Reise, wenn er vom „Winter in Canada“ erzählt. Der vielleicht
poetischste Titel der Schlagergeschichte über eine Liebe am Eriesee nach einem Text von
Georg Buschor (Komponist: Christian Bruhn) war zunächst von Elisa Gabbai im Winter
1965/66 ein Hit, wurde dann 1971 von Mireille Mathieu noch einmal aufgenommen und
erfährt nun bei Tom Astor eine Renaissance im Countrystyle.
Wie er wurden auch alle anderen Songs von den besten Musikern, die die Countryszene
weltweit zu bieten hat, eingespielt und aufgenommen, so dass dieses aufwendige Album
nun endlich den Weg in die Herzen von Millionen Musikfans aller Genres und Nationalitäten
nehmen kann.

ariola_banner